Wann sollte man vor der Laser-Haarentfernung rasieren?
Viele Studios empfehlen eine gründliche Rasur am Tag vor dem Termin. Der passende Zeitpunkt hängt aber auch von Hautempfindlichkeit, Körperregion und dem geplanten Hautcheck ab. Deshalb gilt die konkrete Anweisung des behandelnden Studios.
Die Haut sollte beim Termin glatt genug sein, damit oberhalb der Haut möglichst wenig Haar durch die Energie erwärmt wird. Gleichzeitig sollte die Rasur nicht so knapp erfolgen, dass frische Schnitte oder starke Reizungen entstehen.
- Einen sauberen, scharfen Rasierer verwenden.
- Ohne starken Druck rasieren und kleine Verletzungen vermeiden.
- Bei Rasurbrand oder offenen Stellen das Studio vor dem Termin informieren.
Warum Wachsen, Epilieren und Zupfen vorher nicht passen
Laser-Haarentfernung zielt auf Pigment im Haar und auf Strukturen im Haarfollikel. Beim Wachsen, Epilieren oder Zupfen wird das Haar mitsamt der Wurzel aus der Haut gezogen. Dann fehlt genau die Struktur, über die die Lichtenergie aufgenommen werden soll.
Rasieren kürzt das Haar nur an der Oberfläche. Die Haarwurzel bleibt erhalten. Zwischen den Sitzungen ist Rasur deshalb in der Regel die passende Methode – sofern das Studio nichts anderes empfiehlt.
Sonne, Solarium und Selbstbräuner
Frische Bräune verändert den Pigmentgehalt der Haut. Das kann die Auswahl der Behandlungsparameter beeinflussen und das Risiko unerwünschter Hautreaktionen erhöhen. Intensive Sonne, Solarium und Selbstbräuner sollten rund um den Termin vermieden werden.
Wie lang die Pause sein sollte, lässt sich nicht für jede Person gleich beantworten. Hauttyp, Region, Jahreszeit und verwendete Technik spielen eine Rolle. Bei sichtbarer Bräune oder Sonnenbrand sollte der Termin vorab neu beurteilt werden.
Was am Behandlungstag auf die Haut gehört – und was nicht
Die Behandlungsfläche sollte sauber und frei von Deo, Öl, Parfum, Selbstbräuner oder stark aktiver Pflege sein. So kann die Haut unverfälscht betrachtet und vorbereitet werden.
Medikamente, bekannte Hautreaktionen und neue Pflegeprodukte sollten nicht verschwiegen werden. Bestimmte Wirkstoffe oder Medikamente können die Lichtempfindlichkeit verändern. Im Zweifel wird erst geklärt und danach behandelt.
Kurze Checkliste für Ihren Termin
Diese Liste ersetzt nicht die persönlichen Hinweise aus dem Studio. Sie hilft aber dabei, vor dem Termin nichts Offensichtliches zu vergessen.
- Rasurzeitpunkt mit dem Studio abgestimmt.
- In den Wochen davor nicht gewachst, epiliert oder gezupft.
- Keine frische intensive Bräune und kein Selbstbräuner.
- Haut am Termin sauber, produktfrei und möglichst reizfrei.
- Medikamente, Hautveränderungen und besondere Umstände angesprochen.
Warum die persönliche Beratung dazugehört
Die NiSV verlangt bei Anwendungen mit nichtionisierender Strahlung unter anderem Beratung, Aufklärung und einen individuellen Behandlungsplan. Das ist keine Formalität: Haut, Haare und gesundheitliche Faktoren entscheiden darüber, ob eine Behandlung sinnvoll durchgeführt werden kann.
Bei S&O Beauty Salon wird die Vorbereitung deshalb nicht nur per allgemeiner Checkliste abgewickelt. Offene Fragen werden vor dem ersten Termin persönlich geklärt.